Hunde Ausbildung mit Herz und Verstand

hundsgenau verstehen, lernen und vertrauen

Agility

„Agility“, zu Deutsch Gewandtheit/Flinkheit, gehört zu den weltweit populärsten Hundesportarten. Der Hund läuft, geführt von seinem Hundeführer, einen Parcours mit verschiedenen Hindernissen ab. Die Bewertung erfolgt ähnlich dem Springreiten anhand von Fehlerpunkten und Zeit.

 

Es gibt folgende Hindernisse: Hürden, Tunnel, Reifen, Slalom, Weitsprung, Mauer/Viadukt, und die sog. „Kontaktzonengeräte“ Wippe, Laufsteg, A-Wand.


Die Einteilung der Teams erfolgt nach FCI-Reglement in je 3 verschiedene Größenklassen (gemessen am Widerrist):

Small: unter 34,99 cm / Medium: 35,00 bis 42,99 cm / Large: ab 43,00 cm

 

Bei Turnieren wird nicht nur in verschiedenen Größenklassen, sondern auch in unterschiedlichen Leistungsklassen gestartet. Im VDH sind das:

A1 -  als Einstiegsklasse (Voraussetzung: BH, Mindestalter 18 Monate),

A2 -  die mittlere Klasse,

A3 -  die höchste Leistungsklasse.

 

Anforderungen an den Hund

Ein Agility-Hund muss körperlich absolut gesund und fit sein. Natürlich sollte er auch Freude an Bewegung mitbringen und nicht zu ängstlich sein. Die Geräte werden in sehr kleinen Lernschritten einzeln erarbeitet.

 

Anforderungen an den Halter

Agility ist Team-Sport. Und so sollte auch der Hundeführer eine gewisse Fitness und Bewegungsfreude mitbringen. Die besonderen Anforderungen an den menschlichen Teampartner bestehen darin, den Parcours „lesen“ und den Hund richtig führen zu lernen, um ihn im Parcours bestmöglich unterstützen zu können.

Aber keine Sorge: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Auch hier führt der Weg über kleine Lernschritte zum Ziel.

 

„Agility is fun“! - Im Vordergrund steht daher immer die gemeinsame Freude von Mensch und Hund.


Agility-Wintertraining

In den Wintermonaten ist ein „normales“ Agility-Training i.d.R. nicht möglich. Ein rutschiger oder gar gefrorener Boden verbietet z.B. Sprünge mit Rücksicht auf die Gesundheit der Hunde.

Wir werden die Winterzeit also dazu nutzen, uns auf das Grundlagen-Training zu konzentrieren. Dies beinhaltet vor allem Führtechnik und Koordination, aber auch einzelne Geräte wie Tunnel und Slalom. Und wenn das Wetter gar kein Training auf dem Agility-Platz zulässt, können wir einige Übungen auch sehr gut im Seminarraum durchführen. Der Spaß kommt auch im Winter sicher nicht zu kurz! 

Die „Basics“ sind nicht nur für Anfänger, sondern auch für Fortgeschrittene sehr wichtig. Allerdings können wir über den Winter gut in gemischten Gruppen trainieren und die Übungen dann an den jeweiligen Ausbildungsstand individuell anpassen.

 

Im Januar und Februar 2016 findet das Agility-Training immer am Mittwoch in insgesamt 6 Gruppen zu folgenden Zeiten statt:

siehe Stundenplan

Die Teilnehmerzahl der Gruppen besteht aus mind. 3 und max. 5 Teams

Zum Frühjahr werden wir dann die Gruppen wieder nach Leistungsstand differenzieren und die Trainingszeiten nach Bedarf anpassen.